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Homöopathische Medikationen

Homöopathische Medikationen (Mitteleinnahme):

In der Homöopathie wirken Arzneimittel nicht durch ihre Menge, sondern nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie nicht mehr als die vorgeschriebene Menge einnehmen. Wenn Sie Ihre Mittel in C- oder D-Potenzen als Globulis erhalten ergibt sich kein Problem. Wenn Sie allerdings ein LM- oder Q-Potenz-Mittel erhalten und versehentlich zu viele Tropfen in das Wasser gelangt sein sollten, so setzen Sie die Dosis unbedingt in einem neuen Glas mit neuem Löffel an. Frauen sollten ca. 3 Tage vor der Periode die Arznei nicht mehr einnehmen, sondern erst die Periode abwarten. Die beste Zeit der Einnahme des Mittels ist morgens vor dem Frühstück und bevor die Zähne mit Zahnpasta geputzt worden sind. Nach ca. 10 Minuten können Sie bedenkenlos frühstücken. Wenn Sie Ihre Arznei in Form von Globulis erhalten, so lösen Sie bitte 3-5 Globulis durch verrühren mit einem Plastik oder Holzlöffel in einem Glas Wasser (0,2 L) auf. Von dieser Arznei nehmen Sie einen Schluck in den Mund. Bitte belassen Sie die Arznei einige Zeit im Mund.

Wenn Sie die Arznei in Form von Tropfen erhalten haben, so geben Sie bitte 5 Tropfen in ein Glas Wasser (0,2 L) und verrühren Sie es wie oben beschrieben und belassen Sie das Arzneimittel ebenfalls einige Zeit im Mund. Bei täglicher Einnahme von Tropfen (LM-/Q-Potenzen), verschütteln Sie bitte die Arznei in der Tropfflasche bevor Sie diese ins Wasserglas geben (nach meiner Anweisung in Form von Schüttelschlägen in den Handteller) und fahren Sie ebenfalls fort wie oben beschrieben.

 

Benachrichtigen Sie mich bitte unverzüglich wenn nach der Mitteleinnahme

– Ihre Beschwerden verstärkt auftreten (Erstverschlimmerung) oder Sie sich allgemein nicht wohl fühlen!

– Krankheitserscheinungen auftreten, die Sie vorher an sich noch nie bemerkt haben oder an denen Sie in der Vergangenheit gelitten haben.

– Sie psychische Veränderungen haben wie z.B. Reizbarkeit, Unruhe, usw.!

Fieber oder Ausscheidungen in Form von Durchfall, Schnupfen, Ausfluss oder Schweiß sollten wenn möglich nicht unterdrückt werden, da es sich hier um einen Reinigungsprozess handelt.

 

Schulmedizinische Medikationen: Sollten Sie durch eine momentane schulmedizinische Behandlung (z.B. durch den Hausarzt) regelmäßig Medikamente einnehmen (z.B. Kortison, Herz- oder Allergiemedikamente), so ist von einem eigenmächtigen Absetzen des Medikamentes dringend abzuraten, dies kann teils zu schwerwiegenden gesundheitlichen Konsequenzen führen. Wir sollten dies immer zusammen mit dem jeweils behandelnden Arzt besprechen und gegebenenfalls das betreffende Medikament langsam und stetig nach unten dosieren, soweit es der Fall ermöglicht.

 

Noch ein paar Worte zur klassischen Homöopathie

Die echte klassische Homöopathie hat nichts zu tun mit der sogenannten Komplexmittel Homöopathie (mehrere Mittel zusammen gemischt), diese decken meist nur akute Krankheitsgeschehen ab und sollten nur kurz eingenommen werden, oder wenn man nicht das richtige Einzelmittel finden konnte. Diese Art Homöopathie wird von einigen Homöopathen kritisch betrachtet, auch ich denke man sollte versuchen dem Einzelmittel den Vorzug zu geben! Komplexmittel sollten die Ausnahme bleiben. In der klassischen Homöopathie werden ausschließlich Einzelmittel verabreicht, dies auch manchmal im Wechsel, aber niemals zusammen. Zur Arzneimittelfindung wird ein Anamnese-Gespräch geführt, inkl. einer körperlichen Untersuchung, danach wird durch Repertorisieren (Suchen des Mittels) das ähnlichste Einzelmittel ermittelt und oral in Form von Globuli/Tropfen verabreicht. Auspendeln, Erspüren oder sonstiges wird von seriösen klassischen Homöopathen abgelehnt. In manchen Fällen setze ich zur Unterstützung homöopathische Injektionen (Homöosinatrie) in Akupunktur- oder Triggerpunkte ein, sollten sich keine befriedigenden Heilergebnisse alleine durch die orale Verordnung/Homöopathie erzielen lassen. Akupunktur/Aku-Injektion und Homöopathie unterstützen sich meiner Meinung nach oft sehr gut.

Nun hoffe ich, den Schleier der Verwirrung über die klassische Homöopathie etwas gelüftet zu haben. Übrigens, ein guter regelmäßiger Kontakt zwischen Patient und Therapeut ist für den Heilungsverlauf sehr wichtig! Nur durch Kommunikation ist es möglich, Sie schnell und dauerhaft auf Ihrem Genesungsweg zu unterstützen!


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